Reisetipps

Ostsee oder Nordsee? Beide Küstenlandschaften haben ihren ganz eigenen Reiz. An der Ostsee ist die Steilküste ausgeprägter, locken große Inseln nicht mit Strand allein, ist das Wasser wärmer und sanfter.
Bäuerliches Idyll und fröhliches Strandleben geht auf der Insel Fehmarn eine glückliche Symbiose ein. Die große grüne Insel vor der Ostseeküste Schleswig-Holsteins ist mittels Brücke mit dem Festland verbunden. Zu den prominentesten Fehmarn-Urlaubern zählte der expressionistische Maler Ernst Ludwig Kirchner. Dieser quartierte sich einst beim Leuchtturmwärter ein.
Klein und flach wie eine Flunder ist die Insel Poel. Weiße Strände und gelbe Rapsfelder locken an den ländlichen Ort. Vor der Insel liegt die alte Hansestadt Wismar mit ihren schön restaurierten Bürgerhäusern aus Gotik und Renaissance.
Rügen ist dagegen mindestens eine Nummer größer. Strand und Kreidefelsen, Wiesen und Wälder sorgen für Abwechslung. Zauberhaft ist die kleine Insel Hiddensee mit Heideland und reetgedeckten Backsteinhäusern – einst das Refugium des Dramatikers Gerhart Hauptmann.
Hinter Greifswald, eine alte Hanse- und Universitätsstadt, die aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, erstreckt sich mit Usedom die zweitgrößte deutsche Insel. Strandleben, die Stille und Ruhe am Bodden, Wälder, Wiesen, Seen und die Seebrücken der alten Kaiserbäder Ahlbeck und Heringsdorf – all das hat Usedom zu bieten. Und die Reste der Heeresversuchsanstalt Peenemünde mit den Raketenexperimenten, heute ein Museum. Der östliche Zipfel von Usedom igehört heute zu Polen. Ein Abstecher lohnt sich auch hinüber auf die Zwillingsinsel Wollin.
Wer auf dem Festland bleibt, kann auch etwas erleben. Timmendorfer Strand und Warnemünde versprechen urbanes Badevergnügen, beschaulich geht es dagegen in Boltenhagen zu und wildromantisch in Fischland-Darß.

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